Wattgolf-Turnier – Ergebnisse

Zum dritten Mal luden der Wattolümpiade e.V. und der Tourismus-Service Friedrichskoog zum wattolümpischen Golfen vor Friedrichskoog ein.

Gespielt wurde auf dem größten Golfplatz der Welt. Die Greens, oder besser gesagt „Greys“, wurden morgens noch frisch bewässert, ehe es dann um 12 Uhr für 25 Wattleten los ging. Voraussetzung für die Teilnahme war zum einen die „Platschreife“ und zum anderen die Kenntnis über die „Wattikette“. Selbstverständlich gingen die Startgelder – ebenso wie die Startgelder der Wattleten bei der Brunsbütteler Wattolümpaide – an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft.

Wattgolf 2011

Am Ende entschied Klaus-Dieter Heitmann (Team „Apeldör goes Watt“) mit einem bemerkenswertem Ergebnis von nur 33 Schlägen das Turnier für sich. Bei den Damen siegte Melina Wegner mit 49 Schlägen, die Teamwertung ging an „Apeldör goes Watt“.

Der Wattikan bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Wattleten, beim Tourismus-Service Friedrichskoog und beim Leiter des Referates Wattgolf, Frank Zabel!

Übrigens: auch im kommenden Jahr wird es wieder ein Wattolümpisches Golfturnier vor Friedrichskoog geben!

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Der Deich rockt

Programm für Wattstock-Festival am 23. Juli in Brunsbüttel steht

Brunsbüttel – Mit einem hochkarätigen Programm meldet sich das Wattstock-Festival in Brunsbüttel nach einem Jahr Pause eindrucksvoll zurück.

Mit wingenfelder:Wingenfelder, die vor drei Jahren eines ihrer letzten Konzerte mit Fury in the Slaughterhouse bei Wattstock gegeben hatten, sowie Terry Hoax und Ex-Jeremy Days-Frontmann Dirk Darmstaedter haben die Macher von Schleswig-Holsteins größtem Benefiz-Rockfestival gleich drei dicke Fische ans Elbufer gezogen, wo das Festival am 23. Juli wieder über die Bühne gehen wird.

Alle drei Acts haben Ende der Achtziger beziehungsweise in den Neunzigern deutsche Musikgeschichte geschrieben und gehörten zu den einfluss- und erfolgreichsten Bands dieser Zeit, feierten dabei auch internationale Erfolge. Und: Alle drei Acts sind untereinander befreundet, was das Wattstock-Festival zu einer Art Familientreffen werden lässt, das in dieser Konstellation einmalig sein dürfte in diesem Festivalsommer. Terry Hoax etwa unterbrechen für Wattstock extra ihre Livepause, die sie sich eigentlich für die derzeit laufenden Albumaufnahmen verordnet haben.

Doch auch jungen, aufstrebenden Bands wird wieder die Wattstock-Bühne gehören. Mit Radiopilot aus Berlin kehren die John Lennon Talent Award-Preisträger von 2008 nach ihrem umjubelten Wattstock-Auftritt vor drei Jahren zurück, und der Australier Jaimi Faulkner, hier noch als Geheimtipp präsentiert, dürfte vor einer internationalen Karriere stehen. Von diesem prominenten und hochkarätigen Umfeld soll auch der Nachwuchs aus der Region profitieren: Mit Haberdashery wird eine Brunsbütteler Band das Festival eröffnen.

Mit den Eintrittseinnahmen, die beim Wattstock-Festival und der Wattolümpiade am Tag darauf erwirtschaftet werden, finanziert der Wattolümpiade e.V. unter anderem zwei Beratungsstellen für Krebsbetroffene an der schleswig-holsteinischen Westküste sowie weitere Beratungs- und Informationsangebote, die sich an Krebspatienten, Angehörige, aber auch Ärzte richten. In diesem Jahr sollen die Erlöse schwerpunktmäßig in die Erweiterung der palliativen Versorgung in die Klinik in Brunsbüttel fließen. In den zurückliegenden Jahren brachte die Veranstaltung stolze 120.000 Euro für den Benefizzweck ein.

Hinweis:
Der Kartenvorverkauf startet in den nächsten Tagen. Weitere Infos dazu unter www.wattstock.de

Bilder zur honorarfreien Verwendung unter www.wattoluempia.de/presse.

 

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Wattgolf in Friedrichskoog

Schmutziger Sport für eine saubere Sache: Zum dritten Mal laden der Wattolümpiade e.V. und der Tourismus-Service Friedrichskoog zum wattolümpischen Golfen vor Friedrichskoog ein.

Wattgolferinnen und -golfer aus ganz Schleswig-Holstein treffen sich am 11. Juni 2011 um 11.30 Uhr, um ihre Wattreife unter Beweis zu stellen. Das bei Profis wie Amateuren gleichermaßen beliebte Spitzenevent findet zwar bei Ebbe statt, gehört aber dennoch zu den anspruchsvollsten Turnieren seiner Art. Gespielt werden sechs oder sieben Löcher – diese Entscheidung wird je nach Wasserstand am Tag des Wattgolf-Turnieres getroffen.

Experten kennen die Regeln: Männer spielen ausschließlich mit Eisen 8, Frauen mit Eisen 7. Alle anderen Schläger sind verboten. Die Bahnen sind zum Teil erheblich länger als das, was von gewöhnlichen Plätzen bekannt ist. Ein Par 7-Loch ist keine Ausnahme. Nur beim Abschlag darf ein Tee benutzt werden. Die Löcher sind beim wattolümpischen Golfen allerdings auch ein wenig größer.

Zur Wattikette gehört außerdem: Jede Bahn muss grundsätzlich zu Ende gespielt, das entsprechende Ergebnis notiert werden. Bälle, die zu mindestens 50 Prozent im Wattboden versunken sind, dürfen besser gelegt werden, aber nicht näher zur Fahne. Bälle, die in einem Priel landen, dürfen gesucht und ertaucht werden, müssen aber anschließend unter Anrechnung eines Strafschlags gedropped werden.

Da es sich um eine Veranstaltung im Rahmen der Brunsbütteler Wattolümpiade handelt, steht der gute Zweck im Mittelpunkt. Die Startgebühr der Teilnehmer (5 Euro pro Wattgolferin/-golfer) geht als Spende an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft e.V. Bahnverpflegung wird dankenswerterweise von Sponsoren gestellt.

Zuschauer sind herzlich willkommen und können die Wattgolfer vom bequemen Strandkorb aus bei Krabbenbrötchen und Erfrischungsgetränk beobachten oder auch gern ins Watt begleiten. Der Eintritt am Strand in Friedrichskoog ist wie immer frei.

Jetzt schnell anmelden! Es sind noch wenige Plätze frei! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Plätze werden nach Eingang der Anmeldungen vergeben.

Anmeldung bei Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky:

Oliver Kumbartzky
Blumenring 14
25541 Brunsbüttel
Tel.: 04852-9400916; Mobil: 0170-1803097
Mail: oliver@wattoluempia.de

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Wattolümpiade wieder mit Wattstock-Festival

wingenfelder:Wingenfelder

Das wird die Musikfreunde in der Region freuen: In diesem Sommer wird wieder das Wattstock-Festival in Brunsbüttel gefeiert. Die Finanzierung des Benefiz-Events steht.

Sechs Jahre lang hat das Musikfestival den Auftakt des Wattolümpiade-Wochenendes markiert und regelmäßig den Löwenanteil des Benefizertrags erspielt. Nachdem Wattstock im vergangenen Jahr erstmals ausfallen musste, weil die finanzielle Planungssicherheit fehlte, kann es in diesem Jahr wieder über die Bühne gehen. Keine Selbstverständlichkeit: „Es ist nicht einfacher geworden, Sponsoren zu gewinnen“, macht Jens Rusch deutlich, der als Fundraiser viele Klinken putzen musste. In den allermeisten Fällen habe es Absagen gegeben, oft mit dem Hinweis, man würde schon dies und jenes sponsern – oder eben gar nichts mehr, weil es die wirtschaftliche Situation nicht zulässt. Das sei zermürbend gewesen, bekennt Rusch. Schließlich gehe es bei der Wattolümpiade nicht um ein bloßes Spaßevent. Die Veranstaltung sei Vehikel um Gelder zu generieren, mit denen die Krebsberatungsstellen an den beiden Westküstenkliniken im Kreis und weitere Informationsangebote finanziert werden. Dinge, für die die öffentliche Hand oder auch Krankenkassen kein Geld übrig haben. Dabei kämen mehrere Effekte bei der Wattolümpiade zusammen: „Die Stadt bekommt ein Event mit überregionaler, ja internationaler Strahlkraft. Und gleichzeitig können wir etwas tun, um die Situation für Krebsbetroffene in der Region – Erkrankte aber auch Angehörige –zu verbessern.“

Auch Rusch weiß, dass man Sponsoren nicht über Gebühr belasten kann. „Einige sind schon von der ersten Wattolümpiade an dabei.“ Und so sei es auch durchaus verständlich, wenn sich der ein oder andere nach jahrelangem Engagement ausklinkt. Nur: Ohne Sponsoring ließe sich die Wattolümpiade nun mal nicht realisieren – und schon gar nicht mit dem Erfolg, der die Olümpiade zu einer der größten Benefizveranstaltung im Land gemacht hat. Denn nur dadurch, dass sämtliche Kosten im Vorfeld gedeckt sind, könne auch das Eintrittsgeld in Gänze der guten Sache zufließen. „Wir gehen ohne einen Cent Minus in die Veranstaltung – nur so ist der größtmögliche Spendenertrag sichergestellt.“ An diesem Prinzip solle sich auch weiterhin nichts ändern.

Im vergangenen Jahr war das Wattstock-Festival genau diesem Prinzip zum Opfer gefallen. Nach dem Rückzug eines der Hauptsponsoren konnten die Olümpiamacher nicht mehr rechtzeitig Ersatz akquirieren. So fehlte Planungssicherheit, und weil man den Besuchern kein abgespecktes Festival unterjubeln wollte, fiel Wattstock aus. „Das sorgte bei nicht wenigen Brunsbüttelern für lange Gesichter“, weiß Rusch. Es sei aber auch durchaus ein nötiges Signal gewesen, „ein Signal dafür, dass uns ein so tolles Festival eben nicht in den Schoß fällt“.

Um so größer ist die Freude, in diesem Jahr wieder in die Vollen gehen zu können. Zu verdanken sei dies insbesondere zwei großen Betrieben am Ort, Südweststrom und Vattenfall, die bereits seit mehreren Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der Benefizveranstaltung gehören und die sich, gerade vor dem karitativen Hintergrund, für den Erhalt der Veranstaltung stark machten, so Rusch. Südweststrom-Geschäftsführer Hakan Yapici hatte die Unterstützung für die gute Sache sofort zugesagt, sodass in diesem Jahr frühzeitig die Planungen für die Olümpiade und auch das Festival gesichert in Angriff genommen werden konnten. Und so laufen mittlerweile die Vorbereitungen für das Festival, das am 23. Juli, dem Tag vor der Wattolümpiade, stattfinden wird, auf Hochtouren. Die erste Bandzusage liegt auch schon vor. So haben die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, die mit den Olümpiamachern seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind und mit Fury in the Slaughterhouse 2006 und 2008 umjubelte Konzerte bei Wattstock gaben, spontan zugesagt, sich hier mit ihrer neuen Band “wingenfelder:Wingenfelder” erneut in den Dienst der guten Sache zu stellen. An dem weiteren Programm wird jetzt gewerkelt.

Stattfinden soll das Festival übrigens an bewährter Stelle auf der Festwiese am Freizeitbad LUV. Hier gab es zuletzt Unsicherheiten, die allerdings Bürgermeister Wilfried Hansen höchstpersönlich ausgeräumt hat: „Das Wattstock-Festival gehört dort hin.“

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Ausgebucht!

Rien ne va plus – nichts geht mehr! Alle Listen sind voll und auch die Wartelisten wollen wir nicht unnötig aufblähen. Vielen Dank für diesen wahnsinnigen Zuspruch. So schnell waren wir noch nie ausgebucht! Wir werden uns jetzt mit den gemeldeten Teams per Mail in Verbindung setzen.

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Meldestart für die Wattolümpiade 2011

Der Sportjahr 2011 steht ganz im Zeichen des Fußballs – und das nicht nur aufgrund der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland. Eine Woche nach dem WM-Finale in Frankfurt, genauer gesagt am Sonntag, 24. Juli, bekommen nämlich „Wattleten“ aus aller Welt den Kick – bei dem mit Abstand schmutzigsten Sportspektakel der Republik, der „Wattolümpiade“ im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel. Zum nunmehr achten Mal messen sich mehrere hundert Wattsportler aus aller Herren Länder im knietiefen Elbschlick in traditionellen Küsten-Disziplinen wie Wattfußball, Watthandball und Wattwolliball. Brandneu im Wattbewerbskatalog ist das aus dem ostfriesischen Greetsiel stammende Schlickschlittenrennen, das erstmals in Brunsbüttel zur Olümpia-Reife gebracht wird.

Organisiert wird das schmutzige Spektakel vom ehrenamtlich agierenden Wattolümpiade e.V., der in den vergangenen sieben Jahren der Veranstaltung zu internationaler Bekanntheit verhalf – wozu nicht zuletzt etliche TV-Sender aus aller Welt beitrugen, die regelmäßig von dieser deutschlandweit einzigartigen Veranstaltung berichten. So erfreut sich das „etwas andere Sportereignis“ auch im Ausland wachsender Beliebtheit. In den vergangenen Jahren nahmen Mannschaften aus Estland, Italien, Dänemark und Belgien teil. Auch für 2011 gibt es bereits Anfragen aus dem europäischen Ausland. „Wir freuen uns, dass das Teilnehmerfeld wieder international besetzt sein wird. Ganz Brunsbüttel wird wieder zum olümpischen Dorf“, blickt Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky einem spannenden Wattsportwochenende entgegen, bei dem der olümpische Gedanke, bei allem Ansporn, einmal mehr im Vordergrund stehen wird: Im Watt sein ist alles.

Was sich nach viel Quatsch im Matsch anhört, hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund: Mit den Eintrittseinnahmen, die bei der „Wattolümpiade“ und dem dazu gehörenden „Wattstock-Festival“ am Vortag erwirtschaftet werden, finanziert der Wattolümpiade e.V. unter anderem zwei Beratungsstellen für Krebsbetroffene an der schleswig-holsteinischen Westküste sowie weitere Beratungs- und Informationsangebote, die sich an Krebspatienten, Angehörige, aber auch Ärzte richten. In den zurückliegenden Jahren brachte der „schmutzige Sport für eine saubere Sache“ stolze 120.000 Euro für den Benefizzweck ein.

Mannschaften, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollen, haben ab dem 1. Januar 2011, 12 Uhr, die Möglichkeit, sich unter www.wattoluempia.de für die Wattkämpfe anzumelden. Dabei ist Schnelligkeit angesagt, wie die Resonanz der vergangenen Jahre zeigte: Die Startplätze sind nämlich heiß begehrt – und meist schon nach wenigen Tagen vergeben.

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Schlittenfahren wird olümpisch

Der Wattrat mit Heinrich "Heini" Heinenberg und Frank Baumann (Greetsiel)

Nachdem der amtierende Olümpiasieger FC Wattikan Ende Juli auf Einladung der Norddeutschen Schlickschlittenmeisterschaften ins ostfriesische Upleward nahe Greetsiel gereist war und sich dort mit einem sechsten Platz achtbar aus der Affäre gezogen hatte, kamen jetzt die Organisatoren des ostfriesischen Schlickspektakels nach Brunsbüttel, um dort mit dem Wattolümpiade-Verein eine dauerhafte Kooperation zu schmieden. Fest steht bereits: Ab 2011 wird Schlickschlittenfahren olümpisch. Weitere Informationen dazu folgen.

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20.000 Euro für die Krebsgesellschaft

Scheckübergabe im Beisein des Schirmherrn Landtagspräsident Torsten Geerdts an den Vorsitzenden der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft am 8. Juli 2010. Hinten von links nach rechts: Carsten Stüben, Hans-Erich Sievers, Rita Audiger (Bürgervorsteherin Brb) Jens Rusch, Lars Kumbartzky. Vorne von links nach rechts: Michael Behrendt (Präsident des Wattolümpischen Kommitees, Landtagspräsident Torsten Geerdts, Jörg Arndt, Professor Dr. Frank Gieseler, Katharina Sigges und Professor Dr. Dohrmann (alle Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft) sowie Mark Riemann und Oliver Kumbartzky (Wattikan).

Schmutziger Sport für eine saubere Sache – wohl keine andere Veranstaltung im Land wird diesem Motto derart gerecht wie die Brunsbütteler Wattolümpiade. Seit 2004 werfen sich einmal im Jahr Hunderte Wattleten in den knietiefen Elbschlick, um in skurrilen Wattkämpfen wie Aalstaffellauf, Wattfußball und Fischtennis olümpisches Edelmetall zu ergattern – und gleichzeitig Gutes zu tun. Denn dem Wattikan, wie sich die Macher hinter der Wattolümpiade bezeichnen, geht es um wesentlich mehr als den vordergründigen „Quatsch im Matsch“. Sie engagieren sich mit der Veranstaltung für die Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Ihr fließen die Erlöse aus dem überaus schmutzigen, aber stets fairen Wettstreit zu. So konnten nicht nur Krebsberatungsstellen in Brunsbüttel und Heide eingerichtet werden.

Dank der Unterstützung durch die Wattolümpiade wurde auch ein breit gefächertes Informationsangebot an der Westküste realisiert, von dem Krebspatienten und ihre Angehörigen nachhaltig profitieren. Gestern hat eine Abordnung des Wattikans im Kieler Landeshaus den Erlös aus der sechsten Wattolümpiade an die Krebsgesellschaft überreicht. Im Beisein von Landtagspräsident Torsten Geerdts – wie seine beiden Amtsvorgänger Schirmherr der skurrilen Benefizveranstaltung – nahm der Vorstand der Krebsgesellschaft den Spendenscheck in Höhe von 20 000 Euro entgegen. Mit der jüngsten Olümpiade, die vor einem Monat in Brunsbüttel ausgetragen wurde, ist der Gesamtspendenertrag durch den Wattolümpiade-Verein auf stolze 120.000 Euro angewachsen.

Ein solcher Erfolg sei allerdings nicht selbstverständlich, gab Geerdts zu bedenken. Er dankte deshalb den unermüdlichen Helfern, aber auch den Sponsoren, ohne die die Veranstaltung nicht zu realisieren sei. Gerade Letztgenannte würden auch in Zukunft benötigt, um dieses Projekt fortzuführen. Denn von ihrem wichtigsten Grundsatz wollen die Organisatoren auch weiterhin nicht abrücken, wie Michael Behrendt, Vorsitzender des Wattolümpiade- Vereins, betonte: „Wir gehen ohne einen Cent Minus in die Veranstaltung, nur so ist der größtmögliche Spendenertrag sichergestellt.“ In diesem Jahr sei es erstmals sehr schwer gewesen, früh finanzielle Planungssicherheit zu bekommen, erinnerte er.

Letztlich musste das Wattstock-Festival geopfert werden – in den vergangenen Jahren nicht nur Publikumsmagnet, sondern auch der Veranstaltungspart, der einen gewichtigen Teil des Benefizertrages eingespielt hat. „Wir wollen alles daran setzen, im nächsten Jahr wieder Wattstock auf die Beine zu stellen“, versprach Behrendt. Nur müssten eben auch die Rahmenbedingungen stimmen. Letztlich hänge alles am Sponsoringaufkommen. Geerdts gab sich zuversichtlich, dass die Olümpia-Macher diesbezüglich Erfolg haben werden – auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Schließlich sei die Resonanz in den Medien enorm, die Wattolümpiade ein Sympathieträger. „Binnen Kurzem ist sie zu einer Visitenkarte Schleswig-Holsteins geworden. Sie steht damit auch für ein innovatives Tourismuskonzept, von dem die regionale Wirtschaft ganz unmittelbar profitieren kann.“

Für das Engagement der Brunsbütteler ist Geerdts dankbar: „Bei allen medizinischen Fortschritten ist die Diagnose Krebs noch immer erschreckend. Sie kann jeden von uns ereilen. Umso mehr sollte uns allen daran gelegen sein, dass Betroffene auf ein festes Netzwerk der Hilfe und Solidarität vertrauen dürfen.“ Die Veranstalter der Wattolümpiade würden hier Vorbildliches leisten. „So ungewöhnlich die von ihnen ausgerichteten Wattkämpfe auf den ersten Blick auch scheinen mögen – sie haben einen äußerst ernsthaften Kern, stärken den Zusammenhalt in der Region und machen Mut in einer Zeit, in der sich allzu viele aus der Gesellschaft zurückziehen.“ Die nächste Wattolümpiade soll am 23./24.Juli 2011 stattfinden.

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