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2017 steigt Deutschlands schrägstes Fußballturnier

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Wattolümpiade-Verein veranstaltet Pfingstsamstag Benefiz-Kick am Deich

Brunsbüttel – Die Macher der Wattolümpiade hatten es bereits im vergangenen Sommer verkündet: Künftig geht das schmutzigste Benefiz-Sportspektakel der Welt in einen Zwei-Jahres-Rhythmus. Immer in den geraden Jahren, quasi parallel zu den anderen großen Sportereignissen wie Fußball-WM und -EM sowie den olympischen Sommerspielen, wird zukünftig im Brunsbütteler Elbschlick um olümpische Edelmetall gekämpft. Der Termin für die nächste Wattolümpiade steht auch schon fest: Am 21. Juli 2018 heißt es wieder „Schmutziger Sport für eine saubere Sache”.

Aber auch wenn sich der Wattikan in den ungeraden Jahren eine Verschnaufpause gönnen will – so ganz können und wollen die Olümpia-Macher 2017 nicht auf Sport und Spaß am Elbdeich verzichten. Deshalb sind die treuen Wattleten und alle, die der wattolümpischen Sache wohlgesonnen sind, am Pfingstsamstag, 3. Juni 2017, an den Deich von Soesmenhusen eingeladen. „Dort lassen wir Deutschlands schrägstes Fußballturnier steigen”, kündigt Dirk Passarge, Präsident des Wattolümpiade-Vereins, mit einem Augenzwinkern an. Kein Kick im Schlick, dafür Dribblings auf dem Deich. „Bei freiem Eintritt wollen wir einen tollen Sommertag in unserer Deicharena verbringen“, betont Passarge den entspannten Charakter der Veranstaltung. Der Wattikan höchstpersönlich will für Grillwurst und erfrischende Kaltgetränke sorgen. Vize Michael Behrendt ergänzt: „Es wird alles ein, zwei Nummern kleiner als sonst, aber ganz sicher ein olümpiareifer Spaß, so wie man ihn von uns gewohnt ist.“

Nach zwölf Jahren Wattolümpiade hatten die Macher im Sommer angekündigt, künftig in einen Zwei-Jahres-Rhythmus zu gehen: „Das verschafft allen im Orga-Team, die ja zum größten Teil voll im Berufsleben stehen, ein bisschen mehr Luft – aber auch der Wattolümpiade selbst, die nach zwölf Jahren neue Impulse gebrauchen kann“, hieß es. Deshalb werde der Benefiz-Kick auch nicht vergleichbar sein mit dem großen Aufwand, den man sonst bei der Wattolümpiade am Elbdeich betreibe, betont Behrendt. Bewusst setze man auf eine “kleinere, aber nicht minder spaßige Veranstaltung zwischen den großen Olümpia-Jahren“.

Meldestart ist – so viel Tradition muss sein – am Neujahrsmittag. Aber anders als bei der Wattolümpiade, bei der es in den vergangenen Jahren regelmäßig auf Sekundenbruchteile ankam, um sich überhaupt einen Startplatz sichern zu können, ist das Motto auch hier: alles locker! „Diesmal sind wir ja tidenunabhängig, was es einfacher macht, die gemeldeten Teams in einem sinnvollen Spielplan unter einen Hut zu bekommen”, sagt Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky. Bei der Wattolümpiade geben schließlich Ebbe und Flut den engen Zeitrahmen für den Spielplan vor, was die Zahl der Mannschaften naturgemäß begrenzt. „Hier sind wir nun flexibler.”

Auf www.wattoluempia.de wird vom 1. bis zum 31. Januar ein Formular freigeschaltet, mit dem sich Mannschaften anmelden können. Pro Team wird eine Startgebühr in Höhe von 25 Euro erhoben. „Selbstverständlich geht diese – wie auch die Erlöse aus dem Wurst- und Getränkeverkauf – in den großen Spendentopf von Stark gegen Krebs“, sagt Schatzmeister Tobias Stegemann. Seit dem Jahr 2004 hat der Wattolümpiade-Verein mehr als 330.000 Euro zugunsten Krebsbetroffener in der Region gesammelt.

zum Anmelde-Formular